Miriam Pöschl
our redhead No. 1 - „up and down - girl“


Bei unserem Sommersprossenkind, na klar
findet man immer eine Sonnenbrille im Haar.
Ab und zu ist sie ein kleiner Rebell
und sie kleidet sich sehr originell.
Die Hose befestigt sie mit der „Nadl“
ohne sie wäre sie a „nackats“ Madl.
Mit ihrem Ringlein in der Nase
ist sie wirklich ein fescher Hase!
Durch ihre Haarfarbe wirkt sie wie ein roter Fuchs
und sie auf die Palme zu bringen ist ein großer Juchs.
Sie ist „kasweiß“ und schlank
und finanziell ist sie meistens blank.
Schlampig ist sie immer
das gleiche wie in ihrem Zimmer.
Vom Aschenbecher ist nicht mehr viel zu sehen
man muß sowieso erst über Saftlreste gehen.
Das Essen schimmelt, das Ketchup trocknet ein,
ihr Zimmer ist wirklich nicht sehr rein.
Beim Aufräumen ist sie nicht sehr schnell
schlafen ist bei ihr schon traditionell.
Man muß sie fast schon festbinden,
um sie nicht im ESTEBE zu finden.
Tequilla liebt sie sehr,
doch das Männerspiel am Computer noch viel mehr.
Eine Runde Dart,
gibt‘s nach jeder langen Fahrt.
Ab und zu „verwechselt“ sie Rot und Grün,
doch bei der Ampel hat sie keine Mühn.
In der Schule ist sie sehr geschwätzig,
die Psycholaufbahn wäre für sie wirklich fetzig.
(Sie übt schon fleißig: „Sag‘ mal, bisch du bleed?“)
„Ha,“ vielleicht wird sie ja doch Pirat,
daß kann Daniel nur verhindern mit einer Heirat.
Sie hat einen weichen Kern,
deshalb hat sie jeder gern.
Das Ende von unserem Gedicht ist leider kitschig,
Miriam würde sagen: „Ma isch des witzig!“


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